3D-Vermessung von Schmiede- und Gusswerkstücken

Unternehmen aus dem Schmiede- und Gießereiumfeld sind den ständig steigenden Qualitätsanforderungen bei der Herstellung ihrer Produkte ausgesetzt. Dies wird bedingt durch:

  • Zunehmende Qualitätsanforderungen im Automotive-Bereich zur Reduktion der Materialzugaben – geringeres Einsatzgewicht, kürzere Zerspanungszeiten.
  • Zunehmender Kostendruck – Minimierung von Prüfpersonal und Minimierung von Ausschuss.
  • Optimierung von Produktionsprozessen durch umfangreiche statistische Datenbasis möglichst vieler Werkstückmerkmale.
  • Höhere Prozessstabilität bei der anschließenden spanenden Weiterverarbeitung.
  • Höhere Werkzeugstandzeiten.
  • Geringerer Zerspanungsaufwand – Rohflächen statt bearbeitete Flächen.
  • Sicheres Erkennen und Eliminieren von n.i.O.-Werkstücken.

Unsere fertigungsintegrierten Mess- und Prüfanlagen sind speziell entwickelt für das rauhe Industrieumfeld von Schmiede- und Gießereibetrieben. Sie bilden eine Einheit aus Mechanik, Elektronik und Software und bestehen aus robusten und bewährten Komponenten. Abgestuft auf den jeweiligen Anwendungsfall kann vom Handarbeitsplatz bis zur teil- oder vollautomatisierten Inline-Prüfzelle jeder Kundenwunsch bedient werden.

siehe auch optische 3D-Messtechnik

10 überzeugende Gründe für die optische 3D-Messtechnik:

  1. Bis zu 100-fach schnelleres Vermessen als bei konventionellen Koordinatenmessmaschinen.
  2. Berührungsloses und verschleißfreies Messsystem.
  3. Schmutz- und schwingungsresistente Messtechnik für den Einsatz im rauhen Fertigungsumfeld.
  4. Höhenauflösungen ab 0,005 mm.
  5. Breitenauflösung ab 0,06 mm.
  6. Automatisiertes Ausrichten der Werkstücke durch integrierte NC-Antriebstechnik.
  7. Ermittlung vielfältiger Form- und Lagetoleranzen innerhalb weniger Millisekunden.
  8. Prüfung attributiver Merkmale wie z.B. Oberflächenfehler und Vollständigkeitskontrolle möglich.
  9. Vermessen von rotatorischen und längsförmigen Werkstückgeometrien.
  10. Hohe Invarianz gegenüber Farb- und Reflektionseigenschaften der Werkstückoberflächen.

typisches Werkstückspektrum

rotationssymmetrische Werkstücke (Bremsscheiben, Getriebebauteile, u.s.w.), längsförmige Werkstücke (Antriebswellen, Nockenwellen, Kurbelwellen, Reibbeläge)

typische Werkstückabmessungen

rotationssymmetrische Werkstücke bis 400 mm Durchmesser, längsförmige Werkstücke bis 1000 mm Länge

 

typische dimensionale Prüfmerkmale

Durchmesser, Werkstückhöhen, Werkstücklängen, Rundheiten, Planläufe, Rundläufe, Parallelitäten, Ebenheiten, Neigungen, Positionstoleranzen, Konzentrizitäten

typische attributive Prüfmerkmale

Oberflächenfehler, Formkontrolle, Vollständigkeitskontrolle, Schriftzeichenkontrolle

typische Werkstückabmessungen

rotationssymmetrische Werkstücke bis 400 mm Durchmesser, längsförmige Werkstücke bis 1000 mm Länge

typische Prüfzeiten

Scanzeiten ca. 2 - 6 sec, Auswertezeiten ca. 0,5 - 3 sec

Laserauflösungen

Höhenauflösung 0,005 - 0,01 mm, Breitenauflösung 0,06 - 0,125 mm

typische Merkmalstoleranzen

Höhentoleranzen > 0,1 mm, Form- und Lagetoleranzen > 0,4 mm

Datenausgabe

dfq-Datei format (qs-Stat), txt-Dateiformat, csv-Dateiformat